Monatsarchiv: März 2017

Geplante Baumfällungen -Kindergarten Rieglsstr. in Urfahr

Im Kindergarten Rieglsstr. in Urfahr sollen 3 gesunde alte Bäume gefällt werden, weil sie angeblich zu viel Schatten machen und ihre Wurzeln die Kinder beim Spielen stören. Es ist kaum zu glauben, dass in Zeiten der Klimaerwärmung und der Schadstoffbelastung in der Stadt so etwas von Erwachsenen den Kindern angetan wird. Ist die Entfremdung von der Natur nun schon Pflichtfach bereits im Kindergarten? Die Sommer werden immer heisser, die Kinder immer mehr motorisch gestört und wir sägen ihnen die Bäume vor der Nase ab. Kinder brauchen Bäume, eigentlich jeder Mensch, das ist wissenschaftlich erwiesen, wie gerade jetzt in vielen Veröffentlichungen dargestellt wird. Was ist das für Vorbildwirkung für unseren Nachwuchs: keine Ehrfurcht, keine Wertschätzung der Natur gegenüber zu zeigen. Was sind das für Eltern, was sind das für Kindergarten“Pädagogen“? Was sind das für Politiker?
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SO KANNS NICHT WEITERGEHEN

Unsere Stadt hat was gegen Natur! Was gerade heuer im Frühjahr an alten (und auch jüngeren) Bäumen den Kettensägen zum Opfer fällt, ist unfassbar. Es kommt einem Krieg gegen die Bäume gleich. Was hier passiert, ist ein Anschlag auf die Gesundheit der Stadtbevölkerung, denn die Schadstoffe, die Feinstaubbelastung, die Verschlechterung des Kleinklimas, die Hitzebelastung, die durch gestandene Bäume aufgefangen wurden, werden immer mehr, das hilfreiche Grün immer weniger. Es ist auch ein Anschlag auf die Seele vieler Bewohner, der Erholungs- und Beruhigungsfaktor, den Bäume auf den menschlichen Organismus ausüben, verschwindet, die psychischen Erkrankungen nehmen zu. Daher scheuen wir nicht mehr, die schlimmsten Abholzungen in unserer Stadt an das schwarze Brett zu nageln, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, wie es um das Umweltbewusstsein der Verantwortlichen, aber auch so mancher Bürger, bestellt ist. Es ist ja gar nicht so sehr der Stadt Linz selbst, die größtenteils Fällungen auf öffentlichen Gut nun mit Begründung transparent und nachvollziehbar auflistet, ein Vorwurf zu machen, als vielmehr vielen Privaten und privaten Unternehmen wie Wohnungsgesellschaften, Immobilienfirmen etc., die Bäume sehr rasch ohne viel Aufhebens beseitigen und auch Druck auf die Politik ausüben, Bäume, welche dem öffentlichen Wohl dienen und der Allgemeinheit gehören, aus egoistischen Gründen zu entfernen. Ein paar Unterschriften genügen. Zuletzt geschehen im Harbachpark, wo drei alte, schöne, gesunde Lärchen auf Wunsch weniger gefällt wurden.

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Eine Unterschriftenliste zur Fällung von Bäumen in der Muldenstraßenallee auf Betreiben von ein paar Anrainern liegt bereits beim Magistrat und die Politiker scheinen geneigt, entgegen Fachgutachten dem Begehren zu entsprechen. Wie gesagt Allgemeingut gegen alle demokratischen Regeln zu vernichten.

Hier eine Liste von weiteren Fällen, die innerhalb weniger Tage beobachtet werden konnten, wobei weder Täter noch Gründe bekannt sind. Es wird verheimlicht, unter den Teppich gekehrt, es soll möglichst wenig Aufsehen erregt und die Betroffenen vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Wenn Sie Zeuge von Baumvernichtungsaktionen werden, bitte melden Sie es uns. Es kommt ans schwarze Brett!

 

 

DIE KILLER KOMMEN SCHNELL, HEIMLICH, ÜBERFALLSARTIG UND VERWISCHEN DIE SPUREN IHRES GEMETZELS. STANDEN DA EINMAL BÄUME? DA WAR DOCH NICHTS! eine fiese Praxis

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Vor einer WAG Wohnungsanlage in der Nähe des Lissfeldes (Über der Übertunnelung /Am Bindermichl) wurden über Nacht Baumriesen mitten in einer Wiese, die niemanden gefährdet haben

anscheinend grundlos entfernt.

 

 

 

GOTTLOS

 

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Selbst Bäume um Gotteshäuser sind nicht sicher. Rund um die Kirche St. Antonius am Beginn der Salzburgerstraße wurde der gesamte alte Baumbestand, der dort aufgrund der Verkehrsbelastung eine besondere Funktion hatte (Feinstofffilterung, Lärmschutz, KLeinklimafunktion etc) kurz und bündig aus unerfindlichen Gründen entfernt. Ein ganz herber Verlust für die Anrainerschaft, die nun fassungslos in die Öde schaut. Ob das im Sinne des Schöpfers ist?

An der Robert Stolz Straße ließ eine ImmoFirma gleich einen ganzen Wald roden und unter einem auch Bäume auf öffentlichen Gut. Kann schon passieren, wenn man es mit den Grundgrenzen nicht so genau nimmt. Der Magistrat musste erst auf diese Tat aufmerksam gemacht werden und spricht von „unbekannten Tätern“. Ob da jemals wer zur Rechenschaft gezogen wird?

Neben der Sportanlage Lissfeld wurden ebenfalls (von wem?) eine Anzahl großer Bäume gefällt, sodaß die überraschten Anwohner nunmehr keinen Lärmschutz vor der vor ihren Fenstern vorbeiführenden Autobahn haben und überdies die direkte Sonneneinstrahlung nunmehr für vermehrte Wärme und im Sommer zu ungewohnter Hitze führt. Natürlicher, unersetzbarer Schutz vernichtet.               Die Geschädigten nicht im Regen, sondern in der Sonne stehengelassen. Pech.

 

Der Tupfen auf dem I:

eine stadtbekannte GRÜNE Politikerin drängt vehement darauf, eine sie angeblich störende gesunde Esche in einer gemeinsamen Miteigentümer-Wohnungsanlage zu entfernen. Nach fachlicher Beurteilung wäre die Fällung ungerechtfertigt und nicht notwendig.                                                                          Die Grüne will nicht ins Grün schauen. Sonderbar.

Die Liste könnte lange fortgesetzt werden und wird es auch zu gegebenemZeitpunkt, bevor alle alten Bäume verschwunden sind, die ja aus Kostengründen und wegen absurder Rechtsvorschriften und Haftungsfragen nicht mehr gepflegt werden, sondern der Einfachheit halber umgeschnitten. Wir wissen, dass es auf privatem Grund keine Handhabe gegen Baumentfernungen gibt, die grünen Freunde sind auf Gedeih und Verderben auf das Umweltbewusstsein der Eigentümer angewiesen. Es überwiegt in diesen Zeiten mehr das Verderben. Ein interessanter Literaturtipp zur Bewusstseinserweiterung wäre das Buch „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben (Bestseller!)

Ach ja, die umfangreichen Rodungen (zunächst wegen Fichtensterben, zur Zeit wegen Eschensterben, demnächst wegen….sterben?)am Freinberg, im Wasserwald, im Hummelhofwald, entlang der Traun und anderen Flüssen und Bächen sowie der ASFINAG entlang der Autobahnensollen nicht unerwähnt bleiben, können aber nur pauschal genannt werden, da sonst der Rahmen dieser Auflistung gesprengt wird.

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TEILEN SIE UNS BITTE (auch mit Foto) mit, wenn Sie einen Baumfrevel der besonderen Art, der Sie berührt, entdecken. Kommt alles auf unsere schwarze Liste. Danke!