Geplante Baumfällungen -Kindergarten Rieglsstr. in Urfahr

Im Kindergarten Rieglsstr. in Urfahr sollen 3 gesunde alte Bäume gefällt werden, weil sie angeblich zu viel Schatten machen und ihre Wurzeln die Kinder beim Spielen stören. Es ist kaum zu glauben, dass in Zeiten der Klimaerwärmung und der Schadstoffbelastung in der Stadt so etwas von Erwachsenen den Kindern angetan wird. Ist die Entfremdung von der Natur nun schon Pflichtfach bereits im Kindergarten? Die Sommer werden immer heisser, die Kinder immer mehr motorisch gestört und wir sägen ihnen die Bäume vor der Nase ab. Kinder brauchen Bäume, eigentlich jeder Mensch, das ist wissenschaftlich erwiesen, wie gerade jetzt in vielen Veröffentlichungen dargestellt wird. Was ist das für Vorbildwirkung für unseren Nachwuchs: keine Ehrfurcht, keine Wertschätzung der Natur gegenüber zu zeigen. Was sind das für Eltern, was sind das für Kindergarten“Pädagogen“? Was sind das für Politiker?
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SO KANNS NICHT WEITERGEHEN

Unsere Stadt hat was gegen Natur! Was gerade heuer im Frühjahr an alten (und auch jüngeren) Bäumen den Kettensägen zum Opfer fällt, ist unfassbar. Es kommt einem Krieg gegen die Bäume gleich. Was hier passiert, ist ein Anschlag auf die Gesundheit der Stadtbevölkerung, denn die Schadstoffe, die Feinstaubbelastung, die Verschlechterung des Kleinklimas, die Hitzebelastung, die durch gestandene Bäume aufgefangen wurden, werden immer mehr, das hilfreiche Grün immer weniger. Es ist auch ein Anschlag auf die Seele vieler Bewohner, der Erholungs- und Beruhigungsfaktor, den Bäume auf den menschlichen Organismus ausüben, verschwindet, die psychischen Erkrankungen nehmen zu. Daher scheuen wir nicht mehr, die schlimmsten Abholzungen in unserer Stadt an das schwarze Brett zu nageln, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, wie es um das Umweltbewusstsein der Verantwortlichen, aber auch so mancher Bürger, bestellt ist. Es ist ja gar nicht so sehr der Stadt Linz selbst, die größtenteils Fällungen auf öffentlichen Gut nun mit Begründung transparent und nachvollziehbar auflistet, ein Vorwurf zu machen, als vielmehr vielen Privaten und privaten Unternehmen wie Wohnungsgesellschaften, Immobilienfirmen etc., die Bäume sehr rasch ohne viel Aufhebens beseitigen und auch Druck auf die Politik ausüben, Bäume, welche dem öffentlichen Wohl dienen und der Allgemeinheit gehören, aus egoistischen Gründen zu entfernen. Ein paar Unterschriften genügen. Zuletzt geschehen im Harbachpark, wo drei alte, schöne, gesunde Lärchen auf Wunsch weniger gefällt wurden.

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Eine Unterschriftenliste zur Fällung von Bäumen in der Muldenstraßenallee auf Betreiben von ein paar Anrainern liegt bereits beim Magistrat und die Politiker scheinen geneigt, entgegen Fachgutachten dem Begehren zu entsprechen. Wie gesagt Allgemeingut gegen alle demokratischen Regeln zu vernichten.

Hier eine Liste von weiteren Fällen, die innerhalb weniger Tage beobachtet werden konnten, wobei weder Täter noch Gründe bekannt sind. Es wird verheimlicht, unter den Teppich gekehrt, es soll möglichst wenig Aufsehen erregt und die Betroffenen vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Wenn Sie Zeuge von Baumvernichtungsaktionen werden, bitte melden Sie es uns. Es kommt ans schwarze Brett!

 

 

DIE KILLER KOMMEN SCHNELL, HEIMLICH, ÜBERFALLSARTIG UND VERWISCHEN DIE SPUREN IHRES GEMETZELS. STANDEN DA EINMAL BÄUME? DA WAR DOCH NICHTS! eine fiese Praxis

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Vor einer WAG Wohnungsanlage in der Nähe des Lissfeldes (Über der Übertunnelung /Am Bindermichl) wurden über Nacht Baumriesen mitten in einer Wiese, die niemanden gefährdet haben

anscheinend grundlos entfernt.

 

 

 

GOTTLOS

 

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Selbst Bäume um Gotteshäuser sind nicht sicher. Rund um die Kirche St. Antonius am Beginn der Salzburgerstraße wurde der gesamte alte Baumbestand, der dort aufgrund der Verkehrsbelastung eine besondere Funktion hatte (Feinstofffilterung, Lärmschutz, KLeinklimafunktion etc) kurz und bündig aus unerfindlichen Gründen entfernt. Ein ganz herber Verlust für die Anrainerschaft, die nun fassungslos in die Öde schaut. Ob das im Sinne des Schöpfers ist?

An der Robert Stolz Straße ließ eine ImmoFirma gleich einen ganzen Wald roden und unter einem auch Bäume auf öffentlichen Gut. Kann schon passieren, wenn man es mit den Grundgrenzen nicht so genau nimmt. Der Magistrat musste erst auf diese Tat aufmerksam gemacht werden und spricht von „unbekannten Tätern“. Ob da jemals wer zur Rechenschaft gezogen wird?

Neben der Sportanlage Lissfeld wurden ebenfalls (von wem?) eine Anzahl großer Bäume gefällt, sodaß die überraschten Anwohner nunmehr keinen Lärmschutz vor der vor ihren Fenstern vorbeiführenden Autobahn haben und überdies die direkte Sonneneinstrahlung nunmehr für vermehrte Wärme und im Sommer zu ungewohnter Hitze führt. Natürlicher, unersetzbarer Schutz vernichtet.               Die Geschädigten nicht im Regen, sondern in der Sonne stehengelassen. Pech.

 

Der Tupfen auf dem I:

eine stadtbekannte GRÜNE Politikerin drängt vehement darauf, eine sie angeblich störende gesunde Esche in einer gemeinsamen Miteigentümer-Wohnungsanlage zu entfernen. Nach fachlicher Beurteilung wäre die Fällung ungerechtfertigt und nicht notwendig.                                                                          Die Grüne will nicht ins Grün schauen. Sonderbar.

Die Liste könnte lange fortgesetzt werden und wird es auch zu gegebenemZeitpunkt, bevor alle alten Bäume verschwunden sind, die ja aus Kostengründen und wegen absurder Rechtsvorschriften und Haftungsfragen nicht mehr gepflegt werden, sondern der Einfachheit halber umgeschnitten. Wir wissen, dass es auf privatem Grund keine Handhabe gegen Baumentfernungen gibt, die grünen Freunde sind auf Gedeih und Verderben auf das Umweltbewusstsein der Eigentümer angewiesen. Es überwiegt in diesen Zeiten mehr das Verderben. Ein interessanter Literaturtipp zur Bewusstseinserweiterung wäre das Buch „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben (Bestseller!)

Ach ja, die umfangreichen Rodungen (zunächst wegen Fichtensterben, zur Zeit wegen Eschensterben, demnächst wegen….sterben?)am Freinberg, im Wasserwald, im Hummelhofwald, entlang der Traun und anderen Flüssen und Bächen sowie der ASFINAG entlang der Autobahnensollen nicht unerwähnt bleiben, können aber nur pauschal genannt werden, da sonst der Rahmen dieser Auflistung gesprengt wird.

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TEILEN SIE UNS BITTE (auch mit Foto) mit, wenn Sie einen Baumfrevel der besonderen Art, der Sie berührt, entdecken. Kommt alles auf unsere schwarze Liste. Danke!

 

INFORMATION

Entgegen den Meldungen in der Presse werden von der Stadt Linz (Linz AG) im Zuge der Abrissarbeiten der Eisenbahnbrücke und der Errichtung einer provisorischen (überdimensionierten) Straßenbahn-Umkehrschleife keine Bäume gerettet, sondern insgesamt
101 BÄUME GEFÄLLT! 
Es werden lediglich Teile der neugepflanzten Gleißner-Allee versetzt und zwar an die Stelle dieser letzten alten Silberweiden. Diese sind Opfer einer ignoranten und verfehlten Umweltpolitik aller maßgebenden Linzer Parteien, denen Interessen des städtischen Unternehmens mehr wert sind
als Allgemeinwohl und Natur.
 

DIE BÄUME WERDEN DIENSTAG FRÜH GEFÄLLT.

 

Aktualisierung vom 21.3.2016:
Die Baumrettungsinitiative hat erreicht, das Teile der Allee vorläufig bestehen bleiben können. Eine große Demo ist daher im Moment kontraproduktiv. Viele Bäume werden trotzdem gefällt, wer diesen friedlich das letzte Geleit geben möchte ist dennoch willkommen. Treffpunkt ist am 22.3.2016 um etwa 6Uhr-6:30 beim Infopoint (Urjahrmarkt) an der Heinrich-Gleißner-Promenade in Linz/Urfahr.

 

 

Baumrettungsinitiative Linz

 

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Westring russisch -LESERBRIEF vom 11.5. 2015 an OÖN

Westring russisch
Der Westring stand ja von Anfang an unter dem Motto „Drüberfahren“. Schon bald dämmerte es aufmerksamen Bürgern, dass damit nicht das Überqueren der Donau von fehlgeleiteten Pendlern gemeint ist, sondern der Umgang mit Betroffenen, mit Natur und Umwelt und rechtlichen Vorgaben. Wer sich mit der Materie befasst hat und an der völlig unzulänglichen „Umweltverträglichkeitsprüfung“ teilgenommen hat, wundert sich nicht mehr über das Ergebnis dieser vorprogrammierten Farce, das ja schon vor einer bescheidmäßigen Erledigung mehrmals von der Politik hellseherisch (?) als positiv ausposaunt wurde. Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, wie dieses positive Verfahrensergebnis zustandegekommen ist. Während die weisungsgebundenen Entscheidungsträger tief in die Trickkisten griffen, um an den Haaren der amtlichen Gutachter ihre Argumente herbeizuziehen, macht sich der Linz-Bürgermeister gar nicht mehr die Mühe, sich den Anschein einer Objektivität zu geben und hat es so eilig, die Bagger auffahren zu lassen, dass er nicht einmal eine Woche zusätzliche Frist für Parteiengehör im Naturschutzverfahren einräumt, die fairerweise zugestanden werden müsste. Na klar, kann man sich doch sparen, Herr Luger weiß ja, das dadurch letztlich nichts anders wird. Wirft nur ein bezeichnendes Bild auf die Einstellung des Stadtoberhauptes, der eigentlich dazu berufen wäre, die Einwohner von Linz vor lebensfeindlichen, umweltzerstörenden und klimafeindlichen Projekten zu schützen. Erinnerungen an das vom Westen zu Recht angeprangerte russische „Drüberfahren“ über die Bevölkerung und Naturschutzgebiete bei den Bauten für Sotschi klingen an. Aber das ist nur ein Säuseln im Vergleich zum Baulärm in Linz in den kommenden Jahren und der Verkehrslast der neuen Autobahn durch die Stadt danach. Aber vielleicht steht ja auch alles in den Tunneln und das Pendlerparkproblem wäre gelöst.

Welf Ortbauer
Linz

NEUESTE NACHRICHTEN AUS DEM GARTENAMT

Die Stadt Linz opfert 4 Bäume, darunter eine alte gesunde Linde, aus der Allee beim Stadion einem hinterfragungswürdigem Verkehrsprojekt. Dort will man eine Verkehrsinsel zum Schutz der straßenquerenden Fußgänger
einbauen (seltsamerweise ohne Zebrastreifen) und wie immer in Linz kommt die Natur unter die Räder. Warum versucht man es nicht mit geringerem Aufwand? Ein Zebrastreifen mit Blinklicht und entsprechenden Verkehrszeichen oder eine geschwindigkeitmindernde Schwelle, wie sie in anderen Linzer Straßen auch schon errichtet wurden, würden auch genügen. Nein, wieder müssen Bäume dran glauben, die einen grade erst gesetzt, der andere unersetzbar. Der Wert der alten Linde beträgt ein paar tausend Euro. Abgesehen von seiner ökologischen Funktion. Immer noch hat der Verkehr Vorrang. Allein in den letzten Jahren wurden durch das Fällen von Alleen in Linz ein
materieller Wert von ein paar 100.000 Euro vernichtet, dazu kommen die Kosten von Neupflanzungen, deren Umweltwirkung aber nie an die der alten Bäume heranreicht. Alles Steuergelder.
Beginn der Umbauarbeiten: 25.8. !

Weiters werden am Steinmetzplatzl Silberweiden eingekürzt. Da kann man sich vorstellen, wie das nachher aussieht.

besucht auch die Seite der BAUMRETTUNGSINITIATIVE LINZ im Internet!

EINLADUNG ZUM KEPLERSALON

EINLADUNG ZUM KEPLERSALON

MO, 28.7.2014, 19.30 Uhr, Rathausgasse 5, 4020 Linz

 

WER FÜRCHTET SICH VORM GROSSEN BAUM?

 

Eine Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Furcht und Ehrfurcht vor der Natur

 

Gäste: Achim Ehrenbrandtner (Abteilung Naturschutz des Amtes für Stadtplanung und Verkehr der Stadt Salzburg)
           Marcus Geyer-Grois (Baumpfleger)
           Peter Langender (Vorsitzender des ÖNORM- Komitees 229 „Grünräume“)
Gastgeber: Erhard Gstöttner

 

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Eine Startveranstaltung des Kepler Salon um Thema „BAUM“

 

 

Im KEPLER SALON gestalten Hochschulen und Bildungseinrichtungen Wissensvermittlung und machen Forschung im Dialog mit ExpertInnen zugänglich und verständlich.
In Anbetracht der oft willkürlichen Baumfällungen und überraschenden Kahlschläge alter Alleen in Linz sowie des drohenden Westringes, dem tausende Bäume in unserer Stadt zum Opfer fallen werden, hat dieses Thema besondere Bedeutung für alle Baumfreunde, weshalb wir auf rege Beteiligung hoffen.

 

Welf Ortbauer
Baumrettungsinitiative Linz

Sie schlägern weiter und weiter….

1. http://www.linz.at/presse/2014/201407_74497.asp

2. bitte unterstützt uns auf dieser Seite
http://schau.auf.linz.at/meldungen/detail.html?id=/_data/messages/messages/message_0005769

https://www.facebook.com/baumrettungsinitiative.linz?ref_type=bookmark

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Dank an Susanne Schuster für die Unterstützung.

Magnolienmord in Gallneukirchen

Neu- und Umgestalten heißt das Modewort der in diesen Fällen gar nicht so auf Sparsamkeit bedachten Kommunen, mit denen sich alles rechtfertigen lässt. Sie gehen nicht nur mit dem Steuergeld der Bürger, sondern auch mit deren Willen locker um. Jüngstes von unzähligen Beispielen: Neugestaltung des Gallneukirchner Stadtplatzes. Dass wie immer bei solchen Projekten die Natur und auch die für sie kämpfenden Schützer das Nachsehen haben, gehört zu den ungeschriebenen Gesetzen, von denen herab die Verantwortlichen die lange Nase zeigen.
Alles lauft nach dem bewährten Schema ab: Zur Beruhigung der Bewohner und lästigen Unterschriftensammler wird versprochen, einen vorhandenen liebgewonnenen und wertvollen Baumbestand zu schonen. Wie üblich (und warum sollte die Stadt Gallneukirchen eine wohltuende Ausnahme sein) kommt das Brechen dieses Versprechens wie das Amen im Gebet.
„1000 Unterschriften für 2 Magnolien? Uns doch egal!° tut die Frau Bürgermeister kund und greift in den Sack der üblichen Ausreden (Bäume sind entweder krank, gefährlich oder hinderlich
an allem, wie „Experten“ blitzartig feststellen). Ein paar Krokodilstränen zerdrückt und schon ist das Plansoll an täglicher Versiegelung und Aufträgen an die Baulobby wieder erfüllt.
Was kratzen uns groß angekündigte Aktionen zum Schutz der Natur und die medialen Umweltevents, wir gestalten uns unsere eigenen Ortskaiserdenkmäler.
Liebe Bürgermeister(innen) in den klimatisierten Amtsstuben versteinernder Städte und Orte: Wer den Bürger und den Wert alter schattenspendender und die Seele der Menschen erfreuender Gewächse und deren stetes Wachsen und Blühen so gering schätzt, der verdient auch keine Wertschätzung der Bevölkerung, der Sie verpflichtet wären. Sie wollen doch eine „blühende Gemeinde“? Zum Erreichen einer solchen gehört aber Einfühlungsvermögen und keine Straßenwalzenmentalität.

Welf Ortbauer
Baumrettungsinitiative Linz

Es geht wenn man will – warum nicht in Linz?

„Es geht wenn man will – warum nicht in Linz?
Nach dem letzten Gemeinderatsbericht der Stadtgärten hält man an der Linie, in nächster Zeit möglichst viele Alleen und alte Bäume „auszutauschen“ fest.
Alles was älter als hundert Jahre ist, soll offenbar weg, wenn nicht früher, Bäume bilden nach Ansicht der Stadt ein zu großes Gefährdungspotential.
Von tausendjährigen Eichen können wir in dieser Stadt nur träumen…“
BÄUME SIND NICHT NUR DIE GRÜNE LUNGE DER ERDE, SONDERN BEGLEITER DER MENSCHEN, RATGEBER UND HEILSAME BESCHÜTZER.
( aus dem Buch „Baumheilkunde von Renato Strassmann)
Die Bäume schützen uns – aber wer schützt die Bäume vor uns?
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 (Bericht Kronenzeitung)

Artikel zur Baumschutz-Charta beim Naturschutzbund

Bitte den Beitrag auf der Website des Naturschutzbundes lesen:

„Bürgerinitiativen legen Linzer Baumschutz-Charta vor“

 

Außerdem die Otternet-Ausgabe 81 vom 13.05.2014:

Otternet81-Vorschau